• Hotline
    03741/ 280 78 14
  • Versandkostenfrei ab 700€, innerhalb Deutschland
  • Rechnung, Kreditkarte, PayPal
  • Lastschrift, Sofortüberweisung
  • Musterservice

Ratgeber Trittschalldämmungen – damit Schall keine Chance mehr hat

Beim Verlegen eines neuen Bodens wird viel Zeit für die Auswahl des passenden Bodenmaterials aufgewendet. Ebenfalls wird lange überlegt, welche Farbe am besten zu den Möbeln passt und den persönlichen Geschmack genau auf den Punkt trifft. Die Trittschalldämmung wird jedoch bei der Planung schnell vergessen bzw. ihr wird nur geringe Beachtung geschenkt. Planen auch Sie die Verlegung eines neuen Fußbodens? Lesen Sie unseren Blogbeitrag und erfahren Sie alles rund um Trittschalldämmungen. So sind Sie und Ihre Nachbarn vor unerwünschten Schallgeräuschen geschützt und sorgen darüber hinaus für eine längere Lebensdauer Ihres Fußbodens. 

Was ist Trittschall und wozu brauche ich eine Trittschalldämmung?

In unserer hektischen Gegenwart ist der Lärm ein ständiger Begleiter. Es ist bekannt, dass ein hoher Lärmpegel, etwa am Arbeitsplatz oder zu Hause Stress hervorruft und uns krank machen kann. Umso wichtiger ist es, den Lärmpegel gering zu halten und ihm entgegenzuwirken. Damit störende Geräusche, wie klackende Schuhe, Stuhlgeräusche oder hüpfende Kinder Sie nicht belasten, ist eine gute und vor allem die richtige Trittschalldämmung für Ihren Fußbodenbelag unumgänglich. Seit einigen Jahren etablierten sich neben Laminatböden auch schwimmend verlegte Böden, welche bei jedem Schritt -und tritt leicht mit Federn. Dadurch wirken sie wie Resonanzkörper und verstärken den Trittschall auf den darunter liegenden Estrich. Ihre Untermieter hören dann jeden Schritt von Ihnen, den sogenannten Trittschall. Obwohl Sie es vielleicht gar nicht störend empfinden, da Sie nur den Raumschall wahrnehmen. Eine Trittschalldämmung trennt den tragenden Teil Ihres Bodens von darunterliegendem Estrich. Trittschalldämmungen sind in unterschiedlichsten Materialen und Trittschallminderungen erhältlich.

Trittschall entsteht wie der Name schon sagt durch Tritte, also durch das Gehen auf Fußböden. Ebenso wird er von Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen, durch Vibrationen während der Nutzung, erzeugt. Über Böden, Decken und Wände werden diese entstehenden Geräusche in angrenzende Räumlichkeiten übertragen und sind somit neben dem eigenen Raum auch in anderen Zimmern und Hausteilen hörbar. 

Schallentstehung

Gehschall bezeichnet die Schallentwicklung durch laufen im selben Raum

Trittschall bezeichnet die Körperschallentwicklung durch Belaufen und damit die Übertragung in darunter liegende und benachbarte Räume

Schallbrücken sind feste Verbindungen zwischen Bodenbelag und Unterboden. Schallbrücken können zwischen Estrich und Decke, sowie den Verbindungen zu Seitenwänden bestehen. So wird Schall fast ungehindert in benachbarte Räume übertragen.

Damit Ihre Nachbarn ober bzw. unter Ihnen ihre Ruhe haben, kommen Trittschalldämmungen zum Einsatz. Diese Schalldämmung sorgt durch das Abdämpfen des Abfederns des Bodenbelages dafür, dass der übertragene Schall in anliegenden Räumen reduziert wird. Vor allem bei schwimmend verlegten Bodenbelägen ist ein Schallschutz unverzichtbar und häufig sogar Pflicht. Bei schwimmenden Bodenbelägen handelt es sich um nicht verklebte Fußböden, dadurch federn diese Bodenbeläge bei Vibrationen leicht nach und verstärken den Schall. Im Gegensatz dazu stehen vollflächig verklebte Bodenbeläge. Bei diesen entstehen durch geringes Abfedern automatisch wenig bis gar kein Trittschall. 

Durch den Einsatz von Trittschalldämmung erhöhen Sie die Lebens-, Wohn- und Arbeitsqualität. Sowohl für sich selbst, also auch für alle Personen, welche in angrenzen Räumlichkeiten wohnen oder täglich Ihre Arbeit verrichten. Neben der schalldämmenden Eigenschaft kommt den Trittschalldämmungen die weitere Eigenschaft zu, dass diese kleine Unebenheiten ausgleichen. So bieten verlegte Trittschalldämmungen eine exakt gerade Fläche für die Verlegung des Fußbodens. 

Während bei Neubauten die Trittschalldämmung bereits Pflicht ist, gibt es für Altbauten derzeit noch keine verpflichtenden Bestimmungen. Fühlen Sich jedoch Nachbarn gestört und sämtliche Tritt- und Maschinengeräusche werden über die Wände übertragen, können diese auf die Nachrüstung einer Trittschalldämmung bestehen. Dies stellt nicht nur einen immensen Arbeitsaufwand dar, die nachträglichen Umbaumaßnahmen sind darüber hinaus auch teuer.  Um also Kosten und Mühe zu sparen, lohnt es sich die Trittschalldämmung bereits bei der Planung mit zu berücksichtigen und sich damit auseinanderzusetzen.

Mit dem Einsatz von Trittschalldämmung beugen Sie nicht nur vor unerwünschten Geräuschen und somit Belästigungen vor, Sie sorgen mit den elastischen Bodenunterlagen ebenfalls für eine Lebensverlängerung Ihres Fußbodens. 

Trittschalldämmungen sind unumgänglich, wenn von hochwertigen Gebäuden gesprochen werden und unterliegen der DIN 4109 mit dem Namen „Schallschutz im Hochbau“. 

Arten von Trittschalldämmungen

Trittschalldämmungen werden aus zahlreichen Materialien hergestellt. Wichtig dabei ist nur, dass diese Materialien elastisch sind und somit eine abfedernde Wirkung besitzen.  Unter den Materialien, welche am häufigsten verwendet werden befinden sich Kunststoff, Kork und Holzfaser. Jedes dieser Materialen gewährt höchste Funktionalität und besitzt individuelle Eigenschaften, welche es zu berücksichtigen gilt.

Trittschalldämmung aus Kunststoff

Kunststoff-Trittschalldämmungen sind vielseitig einsetzbar und können dadurch prinzipiell unter allen Arten von Böden verlegt werden. Durch die im Kunststoff enthaltenen Luftbläschen wird die Übertragung des Trittschalls reduziert und somit abgedämpft. Dies führt zur Verhinderung, dass der Trittschall auf Böden, Wände und Decken übertragen werden. Bei der Abdämpf-Funktion der Kunststoff-Schalldämmungen gilt grundsätzlich: Je dichter und dicker der Schaumstoff, desto höher der Schallschutz. 

Zu berücksichtigen sind jedoch die Vielzahl an unterschiedlichsten Ausführungen, welche sich unter anderem in Dämmleistung und Stärke unterscheiden. Je nachdem, welchen Boden sie besitzen, muss auf die Wahl der geeigneten Trittschalldämmung geachtet werden. 

Bei Kunststoff-Trittschalldämmungen wird unter PE-Schaum (Polyethylenschaum) und Dämmplatten aus Polystyrolschaum unterschieden. Trittschalldämmungen aus PE-Schaum sind sowohl mit, also auch ohne integrierter Dampfbremse im Handel erhältlich und somit auch bei Fußbodenheizungen einsetzbar. Der Preis ist je nach Stärke unterschiedlich, befindet sich jedoch in einem Rahmen von einem bis zehn Euro pro Quadratmeter. Die PE-Schaum Trittschalldämmungen sind in unterschiedlichen Stärken von 1,2 – 4,0 mm erhältlich. Bitte beachtem Sie: Laminatböden, welche sehr hart sind benötigen eine dickere Dämmung.

Eine bessere Schalldämmung bieten ihnen im Vergleich zu PE-Schaum jedoch die Dämmplatten aus Polystyrolschaum. Die ab einen Preis knapp unter 3 Euro pro Quadratmeter im Handel erhältliche Trittschalldämmung ist jedoch nicht für den Einsatz bei Fußbodenheizungen geeignet. Schallisolierungen sind sogar in Küchen und Bädern einsetzbar. Während natürliche Materialen durch die dort mögliche Feuchtigkeit beginnen zu schimmeln, können Schalldämmungen aus Kunststoff bedenkenlos verwendet werden. 

Trittschalldämmung aus Kork

Bei Kork handelt es sich um ein Naturprodukt, welches zu 100 % wieder recycelt werden kann und somit die Nachhaltigkeit fördert. Gewonnen wird das natürliche Dämmmaterial aus der Rinde der Korkeiche, welche ständig wieder nachwächst. Bei den derzeit am Markt erhältlichen Kork-Trittschalldämmungen handelt es sich entweder um Platten oder um Rollen.

Der Kork ist optimal für die Dämmung von Trittschall einsetzbar, aber er bietet noch einen weiteren Vorteil. Das recyclebare Dämmmaterial hat ebenfalls wärmeisolierende Eigenschaften, wofür der besondere Zellaufbau des Korks sorgt. Aus diesem Grund kommt die nachhaltige Trittschalldämmung jedoch bei verlegter Fußbodenheizung nicht zum Einsatz. Für die Verwendung in Feuchträumen sind Trittschalldämmungen aus Kork ebenfalls nicht geeignet, da es bei eindringender Nässe zu Schimmel führen kann. Mit einem Preis von rund 3 Euro pro Quadratmeter ist der nachhaltige Naturstoff Kork als Trittschalldämmung am Markt erhältlich.

Da es sich bei Kork um einen natürlichen Stoff handelt, finden Kork-Trittschalldämmung vor allem bei natürlichen Fußböden wie Linoleum- und Korkböden, sowie Fertigparkett Anwendung. Ebenfalls bei Vinyl- und Laminatböden kann der Kork seine Wirkung optimal ausschöpfen.

Trittschalldämmung aus Holzfaser

Bei den für Trittschalldämmung eingesetzten Holzfasern handelt es sich um entrindetes Restholz, welches ebenfalls zu 100 % recyclebar ist. Das Restholz wird entrindet, zerrieben, erhitzt und anschließen zu Platten gepresst. Als Klebstoff, der für den Halt der Platten sorgt, kommt das holzeigene Harz zum Einsatz. So kann ein rundum natürliches Produkt ohne Zusätzen gewährleistet werden. 

Neben dem Kork haben auch Holzfasern die Fähigkeit, Wärme zu speichern und regulieren die Feuchtigkeit. 

Neben diesen Vorteilen gibt es jedoch einen Nachteil der nicht unerwähnt bleiben darf: 

Die Dämmeigenschaft der Holzfaser ist leistungsschwächer, als die von Kunststoff- und Kork-Trittschalldämmungen. Dies ergibt sich durch die geringere Elastizität der Holzfaser und durch einen geringeren Anteil an luftgefüllten Zellen. Das natürliche Dämmmaterial ist ab einem Preis von 2,50 Euro pro Quadratmeter erhältlich und somit ein Stück billiger als der oben beschriebene Kork. Bei den Einsatzbereichen der Holzfaser gibt es jedoch keine Unterschiede zu Kork. Sie sind genauso feuchteempfindlich, können aber ansonsten für jeden Bodenbelag eingesetzt werden. 

Unterlagen für Vinyl -und Designböden – KLICK SYSTEM

Die modernen Vinyl- und Designböden, welche einen angenehmeren Begehkomfort aufweisen kommen meist mit einer speziellen Unterlage aus. die zudem noch die Nut-Feder-Verbindungen stabilisieren. Jeder Hersteller bietet Ihnen speziell für seinen werkseigenen Vinylboden die passende Unterlage an. Die gängigste Antirutsch- und Akustikmatte für Vinylböden ist eine Comfort Unterlage auf Polyurethanbasis. Diese dient zur Überbrückung von Unebenheiten auf von 3 mm auf 1 m des Untergrundes, zum Beispiel bei der Verlegung auf Holzböden. Diese Unterlagen sind so konzipiert, dass eine vorhande herkömmliche Warmwasser-Fußbodenheizung kein Problem darstellt. Diese Unterlagen werden aus leichtem Material produziert und bieten durch ihre besondere Materialstruktur trotzdem beste Druckfestigkeit und damit die grundlegende Voraussetzung für Freude an einer attraktiven Bodengestaltung und Verlaß auf einen langlebigen, schwimmend verlegten Oberboden. 

Unterlage für Vinyl -und Designböden – KLEBE SYSTEM

Auch für Vinyl- und Designböden im Klebe System wurde eine spezielle Premium Antirutsch- und Akkustikmatte auf Polyurethanbasis entwickelt. Hier liegt der Fokus aber auf Verschönerungen in Mietobjekten, da hier evtl. nicht verklebt werden darf. Daher ist diese Variante für Klebe Vinylboden mit Rückbauoption und extra Trittschalloptimierung entwickelt worden. Dies wird auch immer beliebter unter den DIY Heimwerker, da diese spielend leicht zu verlegen ist.

Welche Trittschalldämmung eignet sich für welchen Bodenbelag 

Fertigparkett, Laminat und Vinyl. Diese Bodenbeläge erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Da es sich dabei um schwimmende Bodenbeläge handelt, kommt der Trittschalldämmung eine immer wichtigere Rolle zu. Bei der Wahl für die geeignete Trittschalldämmung kann folgende Faustregel hergenommen werden: Je härter der Belag, desto härter die Dämmung – und genau umgekehrt – Je weicher der Belag, desto weicher die Dämmung.

Trittschalldämmung für Parkett

Grundsätzlich kann für Parkett jede Art von Trittschalldämmung eingesetzt werden, jedoch muss die Härte und wichtige Herstellerinformationen berücksichtigt werden. Damit Geräusche wirksam gedämmt werden, achten Sie, dass die Dicke der Schalldämmung der Härte des Parkettbodens entspricht. Handelt es sich bei Ihrem Parkett um einen vergleichsweise weichen Boden, eignet sich vor allem der Einsatz von PE-Schaum. Ist der Boden jedoch verhältnismäßig hart, sollte eine stärkere Trittschalldämmung wie Polystyrolplatten zum Einsatz kommen. Beachten Sie jedoch auch unbedingt, ob eine Fußbodenheizung vorhanden ist, denn während der PE-Schaum in diesem Fall optimal eingesetzt werden kann, sind Polystyrolplatten weniger geeignet. 

Trittschalldämmung für Laminat und Fertigparkett

Wie bei Parkett, handelt es sich bei Laminat um einen Boden der harten Sorte. Dementsprechend sollt sich die Härte des Bodenbelages auch in der verwendeten Trittschalldämmung wiederfinden, um den ansonsten intensiven Trittschal abzudämpfen. Besitzen Sie keine Fußbodenheizung, verwenden Sie Polystyrol-Platten mit 5 mm Stärke. Diese bietet in diesem Fall den optimalen Schallschutz.

Trittschalldämmung für Vinyl

Da es sich bei Vinyl-Bodenbeläge sowieso schon um eine weiche Bodenart handelt, sind hierbei dünne Trittschalldämmungen ausreichend. Da Vinylbeläge selbst dünn sind, ergibt sich inklusive einer dünnen Trittschalldämmung der Vorteil, dass nur eine geringe Aufbauhöhe entsteht. Neben Vinyl reichen diese dünnen Trittschalldämmungen auch bei Linoleum- und Korkböden völlig aus, da diese die Eigenschaft der Schalldämpfung bereits selbst besitzen. 

Planen Sie das Verlegen eines Teppichbodens? Dann ist keine Trittschalldämmung erforderlich und in der Planung zu berücksichtigen. Durch den elastischen Stoff tragen sie die Eigenschaft der Trittschalldämpfung in sich und sorgen somit ganz alleine für die nötige Ruhe. 

bodenheld24 – Ihr kompetenter Partner für Trittschalldämmung

Als kompetenter Partner rund um das Thema Bodenbeläge bieten wir Ihnen in unserem Sortiment eine große Auswahl an verschiedenen Trittschalldämmungen. Von den Marken xtrafloor, über wineo, bis hin zu unserer Eigenmarke, durch unser riesiges Angebot wird jeder fündig. Benötigen Sie eine Trittschalldämmung, haben jedoch nur eine kleine Fläche zu verlegen? Kein Problem! Damit Trittschalldämmungen nicht bei Ihnen Zuhause am Dachboden oder Garage verstauben und wertvollen Stauraum rauben, bieten wir Ihnen unseren Zuschnittservice. Durch diesen wird es Ihnen möglich, nur die tatsächlich benötigte Menge zu bestellen. Wir kümmern uns darum und schicken Ihnen den gewünschten Zuschnitt ganz einfach nach Hause. Überzeugen Sie sich selbst und stöbern Sie in unserem Onlineshop. Haben Sie Fragen? Unser kompetentes Team berät Sie gerne. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt mit uns auf. Sie erreichen uns unter +49 (0)3741/2807814 oder per E-Mail an service@bodenheld24.de.

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.