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Übersicht Bodenbelag Nutzungsklassen

Welche Nutzungsklassen gibt es?

Die Hersteller teilen ihre Bodenbeläge in Nutzungsklassen bzw. Beanspruchungsklassen ein. Für unterschiedliche Ansprüche gibt es die passenden Nutzungsklassen (NK) die mit der Beanspruchungsklasse identisch ist. Auf der Verpackung oder in den Eigenschaften der jeweiligen Böden finden Sie die Klassen als ein Piktogramm wieder, welche nach der DIN EN ISO 10874 erstellt wurden. Dadurch wird ein europaweiter Vergleich der Qualitäten für den Endverbraucher einfacher ersichtlich und möglich.

Man unterteilt sie in drei Beanspruchungskategorien:

-Nutzung für den privaten (normalen) Bereich

-Nutzung für den gewerblichen (intensiven) öffentlichen Bereich,

- Nutzung für den industriellen (extremen) Bereich

Diese Beanspruchungskategorien werden nochmals in verschiedenen Nutzungsklassen aufgeteilt:

-private Verwendungsbereiche - NK 21, 22 und 23

-gewerbliche Verwendungsbereiche - NK 31, 32, 33, 34

-industrieller Verwendungsbereich - NK 41, 42 und 43

Somit ist die Einordnung eigentlich recht einfach: Je höher die Nutzungsklasse, umso strapazierfähiger ist  der Bodenbelag.

Gut zu wissen:

Die Nutzungsklassen sind abwärtskompatibel, das heißt, wenn Sie einen Bodenbelag mit der NK 33 erwerben, können Sie diesen natürlich auch für die Nutzungsklassen 21-32 - also im Wohnzimmer, Kinderzimmer, Küche – dem sogenannten Privatbereich einsetzen.

 

Private Verwendungsbereiche

Nutzungsklasse 21/22/23

Nutzungsklasse 23Die Nutzungsklasse 21 ist für private Bereiche mit leichter Beanspruchung gedacht. Diese können Sie im Gäste- oder Schlafzimmer verlegen. Wenn Sie aber eine Verlegung in Ihrem Wohn- oder Esszimmer geplant haben müssten Sie da die NK 22 auswählen, da diese dann den Herausforderungen der verstärkten Nutzung gewachsen sind. Für intensiv genutzte private Bereiche wie Flur, Treppenhaus und Kinderzimmer eignet sich hervorragend die Nutzungsklasse 23. Die frequentierten Zimmer müssen eine größere Beanspruchung aushalten und werden ständig belastet.

Die Nutzungsklassen gelten natürlich für alle textilen, elastischen und harten Bodenbeläge. Egal ob Sie sich für einen weichen Teppichbelag, ein günstiges Laminat oder einen pflegeleichten Vinyl- und Designboden entscheiden, achten Sie bitte immer beim Kauf auf die angegebene Nutzungsklasse und schätzen sie die tägliche Beanspruchung sowie die Laufwege ein.

 

Gewerbliche öffentliche Verwendungsbereiche

Nutzungsklasse 31/32/33/34

Die öffentlichen Bereiche unterliegen einer grundsätzlich starken Beanspruchung, deshalb muss die Nutzungsklasse höher als 23 liegen.

Nutzungsklasse 31Oft setzen die Planer und Architekten diese Klasse in Pensionen, Hotels und kleinen Büros ein. Wo der Bodenbelag stark beansprucht wird. Die Nutzungsklasse 31 wird in geringen und zeitweise genutzten gewerblichen Gebäuden verwendet, wie in Kleinbüros, Konferenzräumen und Hotelzimmern, wo aber auch gerne schon die Nutzungsklasse 33 verwendet wird, da dieser Bodenbelag idealerweise für ständige Nutzung geeignet ist. Büros, Boutiquen, Warteräume eignen sich für die Beanspruchung.

Für eine intensive Benutzung des Bodenbelages wird eine NK 33 oder NK 34 vorausgesetzt. Denn ein stark frequentierter Bereich in Kaufhäusern, Hallen, Schulen und Kindergärten ist starken Belastungen ausgesetzt, wie zum Beispiel den “Laufstraßen”. Diese von Besuchern bevorzugten “kurzen Wege” zeichnen sich ansonsten früher oder später in Bodenbelägen mit zu geringer Nutzungsklasse ab.   

 

Gewerbliche / Industrielle Verwendungsbereiche

Nutzungsklasse 41/42/43

Nutzungsklasse 41Problemlos kann die Nutzungsklasse 41 auch in Kaufhäusern verlegt werden, wenn es Aktionsflächen gibt und diese oft in Mitleidenschaft gezogen werden. Dieser Boden mit der Nutzungsklasse ist resistenter gegen Beschädigungen. Gern verwendet wird er auch in Krankenhäusern (Linoleum / PVC), Großraumbüros oder großen Hotels. Für den Hubwagen-Verkehr kann die Nutzungsklasse 41 ebenfalls verwendet werden.

Wenn Sie allerdings Fahrzeugverkehr, wie z. B. ein Stapler in Produktionshallen, Mehrzweckhallen, Lagerhallen, oder KFZ in einer Autowerkstatt den Bodenbelag beanspruchen, wir die Nutzungsklasse 42 oder 43 den Anforderungen gerecht. Hier ist dann eine Nutzung mit der intensivsten Beanspruchung möglich.

Fazit: Planen Sie in Ruhe, für welche Bereiche Sie den Boden benötigen und stellen Sie sich die Frage, ob de Bodenbelag stark frequentiert wird oder z. B. nur eine einzelne Person einmal am Tag über den Boden geht. Dann werden Sie auch lange Freude an Ihrem gekauften Boden haben.

Hierzu achten Sie bitte stets auf die Nutzungsklassen-Symbole, die Ihnen die Auswahl erleichtert.

 

Gerne helfen wir Ihnen bei der Auswahl des richtigen Bodenbelags und beraten Sie per Chat, Telefon oder Mail.

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